Samstag, 1. Januar 2011

Magento Ausblick 2011

2010 war für Magento sicherlich ein extrem spannendes und auch wegweisendes Jahr, das mit diversen Neuerungen aufwarten konnte. Für 2011 stehen aber ebenfalls bereits einige Neuigkeiten an, die wir im Folgenden kurz skizzieren möchte. Damit wird einmal mehr deutlich, dass mit Magento auch in Zukunft – mehr denn je – gerechnet werden muss:

Veranstaltungen

Imagine Conference
Im Bereich der Magento-Veranstaltungen wird sich nächstes Jahr wieder einiges bewegen. Den Auftakt macht eine neue Veranstaltung, die von Magento direkt abgehalten wird und in Los Angeles stattfindet. Bei der sog. Imagine Conference handelt es sich um die erste offizielle und weltweite Magento-Konferenz, die vom 07. bis 09. Februar 2011 im Hilton Airport Hotel in LA stattfindet. Wie bei der Meet Magento wird es auch hier zwei parallele Slots – einmal für Entwickler und einmal für Marketer – geben. Die Agenda liest sich bereits recht vielversprechend und auch die bislang festehenden Speaker versprechen eine durchaus spannenden Veranstaltung. Mehr Infos zur Imagine Conference gibt’s unter www.magentocommerce.com/imagine.

Meet-Magento 2011
Wie bereits in den vergangenen Jahren trifft sich auch in 2011 die deutsche Magento Community im Mai wieder in Leipzig zur dann fünften Meet Magento. Die Veranstaltung gehört inzwischen zum absoluten Pflichtprogramm für Magentointeressierte User und Dienstleister. Das Organisationsteam rund um Rico Neitzel und Thomas Fleck wird auch die 5. Auflage der Meet-Magento sicherlich wieder zu einem Erfolg machen. Mehr Infos hierzu gibt´s unter www.meet-magento.de.

Magento Roadshows
Mit den sog. Magento Roadshows startet in 2011 ein neues Veranstaltungsformat rund um die Shopsoftware. Dabei werden in sechs deutschen Großstädten jeweils Halbtages-Veranstaltungen abgehalten, bei denen alles im Zeichen von Magento steht. Die Roadshows eignen sich vor allem für Magentointeressierte, die einen ersten Einblick in die Shopsoftware, Vorzüge, Möglichkeiten und Besonderheiten erhalten möchten. Die Orte und Termine sehen dabei wie folgt aus:

21.02.2011 Hamburg
22.02.2011 Berlin
25.02.2011 Köln

07.11.2011 Frankfurt
10.11.2011 Stuttgart
11.11.2011 München


Produkte

Im kommenden Jahr stehen einige neue Produkte in der Pipeline, die definitiv neugierig machen. In der Folge wollen wir hier einen kurzen Anriss geben:

Projekt Stratus
Mit dem sog. Stratus Projekt steht die nächste Magento Generation bereits in den Startlöchern. Hierbei handelt es sich um eine On-Demand-eCommerce Plattform auf Magentobasis – also eine sog. SAAS Lösung (Software as a Service) oder Mietlösung. Wenn die bisherigen Informationen über Stratus stimmen, wird es sich um ein gehostetes sehr gut skalierbares Magento auf Basis der Enterprise Edition handeln. Da die Software nicht mehr auf Ihrem Webserver installiert werden muss, sondern zentral gehostet wird, werden alle notwendigen Konfigurationen über ein Admin-Panel durchgeführt. Derzeit ist das Projekt bereits in einer ersten Betaphase. Infos über Preise, Laufzeiten etc. sind derzeit noch nicht bekannt. Ein paar erste Infos sowie die Anmeldung zum Betaprogramm findet man unter http://www.magentocommerce.com/stratus

Magento Connect 2.0
Auf dem Developers Paradise im Herbst 2010 wurde bereits kurz auf die kommende Version 2.0 des Magento Extension Marktplatzes Connect 2.0 eingegangen. Hierin enthalten sein sollen ein Rechtemanagement, optionale Verschlüsselung des Quellcodes, sowie sie Möglichkeit Extensions dann direkt aus Magento Connect heraus zu kaufen und nicht – wie bisher – auf die jeweilige Webseite des entsprechenden Entwicklers weitergeleitet zu werden. In diesem Zusammenhang wird es auch Neuerungen im Bereich des Magento Connect Managers geben, mit denen dann Modul-Abhängigkeiten sowie Fehlermeldungen bei Inkompatibilität mit bestehenden Modulen möglich werden.

Magento 1.5
Seit mitte Dezember 2010 steht eine erste Alpha-Version von Magento 1.5 zum Download bereit, die inzwischen um eine Alpha2 mit etlichen Bugfixes ergänzt wurde. Ich gehe aufgrund des derzeitigen Standes der Software jedoch davon aus, dass das finale Release sicherlich noch einige Zeit auf sich warten lässt. Das erste Quartal 2011 ist hier aber sicherlich realistisch. Die Version 1.5 wird dabei neben diversen Bugfixes und kleineren Verbesserungen u.a. das Editieren von fertigen Bestellungen, einen Multistep Checkout ohne JavaScript, einen über das Backend konfigurierbaren Order-Status sowie eine verbesserte Importfunktionalität beinhalten.

Magento 2.0
Ob mit Magento 2.0 in 2011 noch zu rechnen ist, wage ich jetzt mal zu bezweifeln. Hierbei wird es sich nämlich um eine komplette Neuentwicklung handeln. Dabei werden insbesondere die Themen Performance und Komplexität/Overhead eine zentrale Rolle spielen. Da Magento mit Version 1.4.1.0 bereits begonnen hat auf Flat Tables umzustellen, stellt sich natürlich die Frage, ob das Ganze ein Vorbote für eine komplette Restrukturierung der Architektur ist. Hier würde dann auch Einsatz des bisherigen EAV Modells in Frage gestellt werden. Es bleibt hier in jedem Fall spannend....

Magento Zertifizierungen
Bereits mit Einführung des ersten Magento Partnerprogramms wurde in den Voraussetzungen zur Teilnahme darauf hingewiesen, dass man als Agentur – je nach Partnerlevel – eine entsprechende Anzahl an Mitarbeitern zertifizieren muss. Das Problem lag bislang allerdings daran, dass es derartige offizielle Zertifizierungen nicht gab bzw. gibt. Auf der Meet Magento wurde zwar darauf hingewiesen, dass hier etwas in Planung sei, bislang ist das Ganze jedoch noch vollkommen offen. Ich gehe daher davon aus, dass wir in 2011 endlich einen entsprechenden Ansatz vorgelegt bekommen. Im übrigen wäre dies in meinen Augen auch dringend notwendig um hier einen gewissen Qualitätsanspruch etablieren zu können.


Allgemeine Entwicklung

Die offiziellen Angaben hinsichtlich produktiver Magento-Installation belaufen sich derzeit auf mehr als 60.000 Shops. Dabei nimmt die Community Edition natürlich den Löwenanteil ein und ein Ende der „Reise“ ist hier nicht in Sicht. Deutschland scheint hier nach den USA bzw. dem englischsprachigen Raum der wichtigste Markt zu sein. Interessant ist dabei auch noch die folgend Grafik, die auf der Basis von Online-Shops in den Alexa top 1 million erstellt wurde. Demnach ist Magento hier inzwischen unangefochten an der Spitze, gefolgt von oscommerce, das im amerikanischen Raum nach wie vor noch sehr weit verbreitet ist.


Quelle: http://tomrobertshaw.net/2010/11/magento-tops-ecommerce-market-share-november-2010/



Auch die Entwicklund der Suchanfrage bei Google spiegelt die Platzierung von Magento im Markt recht deutlich wider. Demnach erwartet uns auch 2011 ein sehr spannendes Magento Jahr:

Freitag, 31. Dezember 2010

Die beliebtesten Magento Blogposts in 2010

Die Beliebtheit und wachsende Verbreitung von Magento schlägt sich natürlich auch in unserem Magento-Blog nieder. Heute habe ich mal die Blogstatistiken etwas genauer geprüft.

Ein paar Zahlen und Fakten möchte ich hier nicht vorenthalten:

  • Eindeutige Seitenaufrufe: deutlich über 100.000
  • Durchschnittliche Besucher pro Tag: ca. 300
  • Verteilung der Besucher: 58% neue Besucher, 42% wiederkehrende (!!!)
  • Geografische Verteilung (Top3): München, Berlin, Hamburg
  • Browser: 68% Firefox
  • Betriebssysteme: 75% Windows und 18% Mac (!!!)
  • Mobile Endgeräte: 541 iPhone- und 210 iPad-Zugriffe
  • Suchmaschinen: 98% Google-Anteil
 Und hier jetzt noch die Top10-Artikel im Jahr 2010:

  1. Die derzeit interessantesten Magento-Extensions
  2. Die 20 coolsten Magento-Shops
  3. Was kostet ein Magento-Shop?
  4. Die 14 besten Magento Tutorials
  5. Magento Optimierung - Der ultimative Guide
  6. Magento Hosting Marktüberblick
  7. Kostenlose Magento Templates
  8. Design Guide Tutorial Videos
  9. Die 20 besten Magento Shops
  10. Magento Performanceoptimierung mit wenigen Mausklicks

Für das kommende Jahr haben wir ein paar ganz spannende Themen bei uns auf der To-Do-Liste. Insofern könnt ihr da gespannt sein...

Übrigens: Wer hier einmal einen Beitrag rund um Magento bzw. eCommerce mit Fokus auf Magento beisteuern möchte, ist jederzeit gerne gesehen. Einfach eine Email an info@webshopnews.net schicken.

Magento Jahresrückblick 2010

Wie bereits in den vorangegangenen Jahren möchten wir auch für das abgelaufene und durchaus ereignisreiche Jahr 2010 einen kurzen Magento Jahresrückblick wagen. Eines vorweg, die dynamische Entwicklung aus 2009 konnte im vorangegangen Jahr – trotz aller Unkenrufe im Vorfeld – in meinen Augen ungehindert fortgeführt werden. Dies belegen auch die von Google gelieferten Daten zur Suchhäufigkeiten nach dem Begriff „Magento“ und die Tatsache, dass inzwischen mehr als 60.000 Magento Shops im Live-Betrieb sind und rund 3.000 Extension zur Verfügung stehen.

Magento 1.4.1.0
Los ging´s gleich im Februar 2010 mit dem Release von Magento CE 1.4.0.0, das gleich mit einigen gewichtigen Neuerungen aufwarten konnte. Neben der Integration eines neuen WYSIWYG-Editors für das integrierte Magento CMS und die Katalogfunktionalität, der Implementierung von 3D-Secure-Kreditkartenvalidierung, sowie der Widget-Funktionalität beinhaltet Magento 1.4.0.0 19 weitere, tiefgehendere Verbesserungen und sowie eine vielzahl kleinerer Optimierungen und Bugfixes. Hier vielleicht auch noch ein Wort zum Thema Update-Frequenz. In 2010 wurden insgesamt 11 Updates (inkl. Alpha-, Beta und RCs) durchgeführt, was in meinen Augen nach wie vor eine extrem sportliche Vorgabe darstellt.

PayPal Einstieg
Im März gibt Magento/Varien den Abschluss einer ersten Finanzierungsrunde über 22,5 Mio. Dollar bekannt. Obwohl es hierzu bislang nie eine offizielle Bestätigung gab, steckt hinter dem „Geldsegen“ mit nahezu 100%-iger Sicherheit der Zahlungsanbieter PayPal. Dies wird in der Folge auch dadurch unterstrichen, dass beide Unternehmen eine engere Partnerschaft anstreben und die PayPal-Zahlungsmöglichkeiten noch stärker in Magento integriert werden.

German Shop Modul
Mit Veröffentlichung von Magento 1.4 konnte das bisherige Market Ready Germany Modul, das Magento für den deutschen Markt anpasst aufgrund von Kompatibilitätsproblemen nicht mehr verwendet werden. TechDivision hat daraufhin aus der Not eine Tugend gemacht und mit dem German Shop Modul ein komplett eigenständiges Magento Modul zur Anpassung von Magento ab Version 1.4 an die deutschen Vorgaben veröffentlicht. Das Modul wird laufend weiterentwickelt und steht unter Magento Connect bzw. unter www.germanshopextension.de zum kostenlosen Download bereit.

Magento Enterprise 1.8
Eines der Highlights von Magento Enterprise 1.8 ist die Integration der Open Source Suchtechnologie SOLR. Mit der neuen Apache-Suchplattform wird die Suche nicht nur qualitativ besser, sondern auch deutlich schneller und liefert zumde relevantere Ergebnisse als mit der bisherigen Suchfunktion. Darüberhinaus unterstützt SOLR Features wie fehlertolerante und facettierte Suche sowie Suchvorschläge (Meinten Sie?). Durch die Integration eines neuen E-Mailmarketing-Tool wird es dem Online-Händler ermöglicht, automatisierte Erinnerungsmailings an seine Kunden zu schicken, wenn diese z.B. den Einkauf mit gefülltem Warenkorb abgebrochen haben. Diese Follow-Up-Funktionalität lässt sich darüber hinaus entsprechenden konfigurieren.

Magento Professional Edition
Um die Lücke zwischen der kostenlosen Community Edition von Magento als reines Open Source Produkt und der preislich doch etwas sportlicheren Enterprise Edition zu schließen wurde im Mai 2010 die Magento Professional Edition gelauncht, die sich durch einige Zusatzfeatures wie z.B. ein Bonuspunktesystem, eine Geschenkkartenfunktion sowie ein Guthabenkonto von der kostenlosen Einsteigerversion unterscheidet und mit 2.990.- Dollar pro Jahr preislich auch für kleinere Shopbetreiber attraktiv sein kann.

Magento Mobile
Ebenfalls im Mai kündigt Varien mit der Magento Mobile Admin Applikation eine für Magento Enterprise sowie für die Community Edition verfügbare Erweiterung an, mit der sich über das Magento Backend eine eigene iPhone App mit wenigen Mausklicks zusammenbauen lässt. Die Übertragung und Einstellung im Appstore wird dabei von Magento übernommen.

Magento 1.4.1.0
Im Juni wird mit Magento 1.4.1.0 ein weiteres, neues Release veröffentlicht das wiederum einige recht interessante Features und Verbesserungen beinhaltet. So können hiermit beispielsweise statische URLs für Medien im WYSIWYG Editor angewendet werden, eine URL Rewrite History wurde integriert, Kategorien können ab sofort aus dem Navigationsmenü ausgeschlossen werden, die PayPal-Integration wurde verbessert (!!!), es wurde ein Upgrade des TinyMCE Editors auf Version 3.3.2 vorgenommen und die Datenbankstruktur des Sales Modules wurde von EAV in Flate Tables umgestellt. Darüber hinaus wurde natürlich auch wieder diverse kleinere Verbesserungen und Bugfixes berücksichtigt.

Varien wird zu Magento
Ebenfalls noch im Juni wird eine weitere, einschneidende Änderung bekannt gegeben. Varien, das Unternehmen hinter Magento, nennt sich in Magento Inc. um. Ausschlaggebend hierfür war vermutlich die Tatsache, dass Varien neben Magento kein weiteres Produkt mehr in der Pipeline hat und es Kunden gegenüber demnach nur schwer zu vermitteln war, dass das Produkt zwar Magento heißt, die Firma aber Varien.

Magento Enterprise 1.9
Mit Magento Enterprise 1.9 wird ein sog. Gift-Registry-Modul mitgeliefert, mit dem zum einen eine Umsatzsteigerung erfolgen und zum anderen können damit wertvolle Kundendaten gewonnen werden. Daneben sorgt ein verbessertes Kunden- und Attribut-Management dafür Sales-und Marketingmaßnahmen zu steigern. Auch die integrierte SOLR-Suchtechnologie wurde in Version 1.9 weiter verbessert sowie das Full-Page-Caching Modul weiter optimiert. Zusätzlich wurde eine sog. Secure Payment Bridge implementiert, welche PA-DSS (Payment Application Data Security Standard) unterstützt und somit der Erfüllung der PCI-Compliance ermöglicht.

Magento 1.4.2.0

Anfang Dezember wurde mit Magento 1.4.2.0 ein weiteres, neues Release freigegeben, das eine neue Extensions im Magento-Core beinhaltet. Hierbei handelt es sich u.a. um die “Such-Extension” TheFind, die das Shopsystem mit der gleichnamigen Einkaufsplattform verbindet. Da diese Plattform jedoch primär für den amerikanischen Raum interessant sein dürfte, wird der Benefit für deutsche User aus dieser Erweiterung eher minimal ausfallen. Neben zahlreichen Bugfixes und einer neuen Warenkorb API wurde in dieser Version darüber hinaus ein bereits länger bekannter SOAP-Fehler bereinigt. Ursprünglich ging man davon aus, dass Magento 1.4.2.0 bereits den neuen Magento Connect Manager enthält. Dieses Features wurde jedoch auf die anstehenden Version 1.5 verschoben.

PSMext V2
Mit Version 2 des sog. PSMext Exportmodules für Preissuchmaschine veröffentlicht der Magento Entprise Partner TechDivision eine stark verbesserte und erweiterte Variante des Exportmodules zur Anbindung beliebiger Preissuchmaschinen an Magento. Per Drag & Drop kann dabei auf alle verfügbaren Attribute in Magento zurückgegriffen und so eine jeweils individuelle Exportdatei generiert werden. PSMext V2 unterstützt dabei auch Trackingparameter zur Erfolgsanalyse sowie anpassbare Cronjobs zur Automatisierung der Datenübertragung.

Magento 1.5.0.0 Alpha1

Pünktlich zum Jahresende schickt Magento die ersten beiden Alpha-Version von Magento 1.5 ins Rennen. Das neue Release enthält u.a. einen verbesserten Import/Export, die Speicherung von Mediendaten (Bilder, Videos etc.) in einer eigenen Datenbank oder in einem Content Delivery Network, eine flexible Änderung der Bestellstati, sowie die standardmäßige Unterstützung von Magento Mobile.

Wie es in 2011 mit Magento weitergeht erfahrt ihr dann im nachfolgenden Blogbeitrag. Eines vorweg: Rund um Magento bleibt es definitiv sehr spannend.... ;-)

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Magento Optimierung - Ein Praxisbeispiel

Die Optimierung eines Magento Shops - ein durchaus heikles und schlecht zu kalkulierendes Thema. Seit circa einem Jahr häufen sich Anfragen von Kunden rund um das Thema „Optimierung eines Magento Webshops“. Entweder betreibt der Kunde bereits einen Shop, der aber nicht zu seiner Zufriedenheit funktioniert, oder dieser befindet sich gerade in der Entwicklung und der Kunde stellt fest, dass der Entwickler oder das Unternehmen mit der Umsetzung überfordert ist.

In den meisten Fällen wollen die Kunden wissen, was es kostet, den Shop entweder zu überarbeiten oder die Fertigstellung zu übernehmen. Unsere Antwort lautet in der Regel wie folgt:
Aufgrund der Komplexität des Systems und der schier unglaublichen Möglichkeiten, bei der Implementierung Fehler zu begehen, können wir in diesem Stadium keinen Preis nennen, sondern müssen uns den Shop oder das, was bereits existiert, genauer ansehen. In weiteren Gesprächen kristallisiert sich oft heraus, dass entweder die Performance den Erwartungen des Kunden nicht gerecht wird, oder aber die Funktionalität nur zum Teil fertiggestellt ist obwohl der geplante Zeithorizont bereits bei weitem überschritten wurde.

Im Großen und Ganzen kann man die Probleme, die aus Sicht eines Kunden den Start des eigenen Webshops verhindern, in zwei Kategorien unterteilen: Probleme bei der Performance oder fehlerhafte bzw. unvollständig implementierte Funktionalitäten. Unsere Vorgehensweise für Fälle dieser Art möchte wir im Folgenden anhand eines Fallbeispiels kurz erläutern.

Problemanalyse
Im ersten Schritt werden die Quelltexte des Shops vom Webserver des Kunden heruntergeladen und analysiert. Die Datenbank wird gedumpt und ein lokales Testsystem eingerichtet. Bereits einfaches Durchklicken reicht in vielen Fällen aus, um die Ursache der häufigsten Probleme zu finden.

Im nächsten Schritt werden die einzelnen Bereiche des Shopsystems genauer untersucht. Bei der Analyse wird das System grundsätzlich in die Templates mit den Blocks, den Controllern, den Models und letztendlich der Hardware sowie der entsprechenden Systemkonfiguration unterteilt. Viele bekannte Probleme, auf die nachfolgend näher eingegangen wird, treten immer wieder auf und können relativ schnell eingegrenzt und behoben werden.

Fast immer reicht es in einem ersten Schritt aus, die größten Missstände zu beheben, die Systemkonfiguration zu optimieren und den Shop updatefähig zu machen. Der Kunde, der häufig schon eine relativ große Summe investiert hat, kann somit zeitnah mit einem überarbeiteten und performanten System starten. Zusätzliche Verbesserungen können anschließend bequem über Extensions in den Shop integriert werden.

Performance des Shopsystems

Ein zentrales, bereits vom Kunden genanntes Problem bestand in den sehr schlechten Ladezeiten der Start- und der Katalogseiten. Häufig liest man in einschlägigen Foren, dass Magento gerade bei einer größeren Anzahl an eingestellten Artikeln Performanceprobleme bekommen würden. Lösungsansätze wie schnellere Server oder die Installation von Caching-Extensions findet man häufig als Antwort. In diesem Fall ist, meist nicht das System an der schlechten Performance schuld, sondern die Art und Weise, wie der Entwickler die Anforderungen des Kunden umgesetzt hat.

Templates & Oberfläche
Eine häufig aufzufindende Unschönheit ist in beinahe allen Shops die direkte Initialisierung eines Models im Template. Im Fallbeispiel enthielt beispielsweise das Template frontend/default/default/template/catalog/navigation/top.phtml folgenden Quellcode:

<?php $_menu = ''?>
<?php foreach ($this->getStoreCategories() as $_category): ?>
    <?php $_menu .= $this->drawItem($_category) ?>
<?php endforeach ?>
<div class="nav-container">
    <div class="nav-container-close"></div>
    <div class="nav-wrapper">
        <?php echo $this->getChildHtml('topSearch') ?>
        <?php if ($_menu): ?><ul id="nav">
            <?php echo $_menu; ?>
            <?php $_glas = Mage::getModel('catalog/product')->load(5) ?>
            <?php
            $_categories = $_glas->getCategoryIds();
            if (isset($_categories) && array_key_exists('0',$_categories)) {
                $_category = Mage::getModel('catalog/category')->load($_categories[0]);
                $url = $this->getUrl(str_replace('.html','',$_category->getUrlPath())).$_glas->getUrlKey().'.html';
            } else {
                $url = $this->getUrl($_glas->getUrlKey());
            }
            ?>

          ...

        </ul><?php endif; ?>
    </div>
</div>

Dieses Template wird bei nahezu jedem Seitenaufruf aufgerufen, um die Navigation zu rendern. Der mit Magento ausgelieferte Inhalt des Templates sieht hingegen so aus:

<?php $_menu = ''?>
<?php foreach ($this->getStoreCategories() as $_category): ?>
    <?php $_menu .= $this->drawItem($_category) ?>
<?php endforeach ?>
<?php if ($_menu): ?>
<div class="nav-container">
    <ul id="nav">
        <?php echo $_menu; ?>
    </ul>
</div>
<?php endif; ?>

Um die Navigationseinträge zu laden, lädt der Entwickler in der Navigation ein Produkt mit der ID 5. Dieses ist fest im Template hinterlegt und somit nur für die aktuelle Shopkonfiguration funktionsfähig. So kann der Entwickler die URL über eine diesem Produkt zugeordnete und im System nicht sichtbare Kategorie zusammenzubauen und diese dem Navigationspunkt zuweisen. Die Funktion ist nur z. T. aufgeführt und geht im selben Stil weiter. Würde der Shopbetreiber das Produkt löschen, würde an Stelle der Startseite eine Fehlermeldung erscheinen. Die Zuweisung eines anderen Produkts kann nur durch die manuelle Anpassung des Quellcodes vom Entwickler vorgenommen werden, was mit relativ hohe Kosten verbunden ist und den Shopbetreiber zu einem gewissen Maß vom Entwickler der Funktionalität abhängig macht.

Maßgeblich für dieses Fallbeispiel soll jedoch sein, dass die vom Entwickler gewählte Lösung, die an sich schon relativ unschön ist, sicherlich nicht zur Verbesserung der Performance beiträgt. Aufgrund der in Magento implementierten Funktionalität zum Cachen von Blöcken wird das Template allerdings nach dem ersten Aufruf zwischengespeichert, wodurch die Performance nur dann negativ beeinflusst wird, wenn die Seite nicht im Cache vorliegt bzw. wenn dieser abgelaufen ist. Dazu jedoch später mehr.

Abgesehen von der eher schlechten Performance und vom ungewöhnlichen Lösungsansatzes für das Anlegen eines Navigationspunktes, der in nahezu allen Seiten benötigt wird, sollte das Laden von Daten schon allein aus Gründen der Übersichtlichkeit immer in der zum Template gehörenden „Block-Klasse“ und niemals direkt im Template vorgenommen werden.

Block Cache-Tags
Ein Thema, das von vielen Entwicklern vernachlässigt wird, aber dennoch für die Performance von zentraler Bedeutung ist, ist die bereits zuvor angesprochene Magento Funktionalität zum Caching von Blöcken.

Das Cachen eines Blocks kann entweder im Konstruktor durch direktes Setzen der Cache_Konfiguration als Array

protected function _construct() {
  $this->addData(
    array(
      ‘cache_lifetime’ => 120,
      ‘cache_key’ => $this->getProduct()->getId()
      ‘cache_tags’ => array(Mage_Catalog_Model_Product::CACHE_TAG)
    )
  );
}

oder durch direktes Überschreiben der Methoden
getCacheLifeTime();
getCacheTags();
getCacheKey();

spezifiziert werden.

Das Überschreiben der Methoden erlaubt eine etwas übersichtlichere Implementierung, gerade dann, wenn das Caching von mehreren Faktoren abhängig ist.
Über die cache_lifetime wird - wie der Name schon sagt - festgelegt, für welche Dauer in Sekunden ein einmal gecachter Block und das entsprechende Template bei einem erneuten Aufruf nicht nochmal geladen werden, sondern die gecachte Datei verwendet wird. Wird die cache_lifetime auf FALSE gesetzt, bleibt der Block solange im Cache, bis  die entsprechende Datei im Verzeichnis var/cache gelöscht oder aber - und das ist die empfohlene Methode - der Blockcache über den Administrationsbereich geleert wird.

Über den cache_key wird dem Block ein eindeutiger Schlüssel innerhalb des Blockcaches gegeben. Dies ermöglicht eine wesentlich granularere Möglichkeit für das Caching. So wird es durch das Setzen von cache_key auf die Produkt ID beispielsweise möglich, eine Produktdetailseite für jedes Produkt separat zu cachen.

Über cache_tags kann eine Gruppe spezifiziert werden, zu der der gecachte Block gehört. Es kann z. B. festgelegt werden, dass beim Speichern eines Produkts auch der Cache für unseren Block gelöscht werden soll.
Eine ausführlichere Beschreibung der Möglichkeiten, die das Block-Caching von Magento zur Optimierung der Performance bietet, kann aus Gründen der Komplexität und des Umfangs nicht Bestandteil dieses Fallbeispiels sein. Einen Einstieg erhält der interessierte Entwickler jedoch über die Magento-WIKI1.

In unserem Fallbeispiel hat der Entwickler die Möglichkeit zum Cachen von Blöcken vollständig ignoriert. Nach Integration des Blockcaches, wie oben beschrieben, konnte die Performance des Magento Shops in den Kategorieseiten, wie aus der Tabelle Tabelle 1: Übersicht Performance ersichtlich, erheblich gesteigert werden.

JS und CSS Minifying und Zusammenführung

Performance-Optimierungen sind immer unter zwei Gesichtspunkten zu betrachten. Der eine messbare Gesichtspunkt besteht häufig in der Optimierung von Datenbank, Skripten und dem Einsatz von Caching-Mechanismen. Der andere Gesichtspunkt ist mehr subjektiv, da sich die Gesamtzeit für das Laden der Seite nur unwesentlich ändert, der Benutzer jedoch den Eindruck bekommt, dass sich die Seite wesentlich schneller aufbaut.

Den ersten Gesichtspunkt haben wir bereits zu Beginn des Artikels etwas näher beleuchtet. Wir werden dies auch später nochmal tun. Hier spielen neben der bereits angesprochenen Optimierung des Shopsystems auch die Hardware und die Serverkonfiguration eine große Rolle.

Für viele Kunden ist jedoch der subjektive Eindruck der Schnelligkeit eines Webseiten-Aufbaus ein viel wichtigerer Punkt. Hier spielen im Gegensatz zu den zuvor angesprochenen Themen völlig andere Faktoren eine wichtige Rolle. Ein zentrales Thema ist und bleibt der Einsatz von JavaScript. Ansprechende Oberflächen und Features, die inzwischen jeder Benutzer als selbstverständlich wahrnimmt, lassen sich in den häufigsten Fällen nur auf Basis von JavaScript umsetzen und werden durch den Browser des Benutzers auf dessen Rechner ausgeführt.

Wenn ein Benutzer die Webseite im Browser aufruft, werden folglich im ersten Schritt die serverseitigen Skripte abgearbeitet. Hierbei handelt es sich im Fall eines Magento-Shops um PHP. Nachdem der Server die PHP-Skripte entsprechend durchgearbeitet hat, schickt er das Ergebnis in Form von HTML-Code an den Browser des Benutzers zurück. Wurden der HTML-Code und die JavaScript-Dateien durch den Browser geladen, beginnt dieser mit der Ausführung der JavaScript-Dateien.

Allein die Anzahl der JavaScript-Dateien, die an den Browser der Benutzers übertragen werden, können für das Surferlebnis eine gewichtige Rolle spielen. Da ein Browser nicht alle Dateien parallel lädt, sondern abhängig vom verwendeten Browser immer nur eine gewisse Zahl, führt das Zusammenführen der verwendeten JavaScript-Dateien zu einer Datei in vielen Fällen dazu, dass der Besucher den Eindruck hat, die Seite würde schneller angezeigt werden. Gleiches gilt für die CSS-Dateien, die für die Formatierung der Seite notwendig sind.

Magento bringt bereits seit geraumer Zeit die Möglichkeit mit, alle eingesetzten JavaScript-Dateien vor der Übermittlung an den Browser zu einer Datei zusammenzuführen und somit die Anzahl der an den Browser zu übertragenden Dateien erheblich zu reduzieren.

In unserem Fallbeispiel reduziert sich alleine durch die Aktivierung dieser Funktionalität die Anzahl der zu übertragenden JavaScript-Dateien von 23 auf 11, der CSS-Dateien von 5 auf 2. Bevor die Funktionalität aktiviert wird, ist in jedem Fall ein ausführlicher Test notwendig, da in manchen Fällen Probleme auftreten können.

Handelt es sich um aufwändigere JavaScript-Dateien, kann es bei einem schwächeren Rechner und rechenintensiveren Funktionalitäten dazu kommen, dass die Seite zwar angezeigt wird, der Browser jedoch nicht reagiert. Auch ist es möglich, dass diese nur relativ langsam abläuft. Im Allgemeinen spricht man dann davon, dass der Browser „hängt“. Diese Problematik hängt unter Umständen vom verwendeten JavaScript-Framework oder von einer schlechten Implementierung ab. Da sich der JavaScript-Code in den meisten Fällen jedoch in verschiedenen Templates, im verwendeten Framework oder in anderen, mitgelieferten Dateien versteckt, sind Probleme in diesem Bereich oft relativ schwer zu lokalisieren und zu beheben.

In unserem Fallbeispiel konnten keine gravierenden Probleme ausgemacht werden, die den Start des Shops verhindern würden. Eine weiterführende Behandlung des Themas ist somit nicht erforderlich.

Systemarchitektur
Die Updatefähigkeit spielt für viele Kunden eine zentrale Rolle. Um die Updatefähigkeit gewährleisten zu können, spielen mehrere Faktoren eine bedeutende Rolle. Magento bietet einen Plug-In Mechanismus, über den der Shopbetreiber Erweiterung des Shops einspielen kann, ohne am Quellcode des Shops selbst etwas zu verändern oder diesen zu ersetzten bzw. zu entfernen. Im Fallbeispiel gestaltete sich die Aktualisierung dahingehend etwas schwieriger, dass der Shop mit dem Quellcode des Herstellers ausschließlich als Gesamtes übergeben wurde.

Es ist somit sehr aufwändig, zu überprüfen, ob am Kern des Shopsystems Änderungen vorgenommen wurden oder nicht. Da der Anbieter, also Magento selbst, Updates in Form von neuen Versionen bereitstellt, ist es jedoch essentiell sicherzustellen, dass keine Änderungen an der Kernfunktionalität vorgenommen wurden, da diese bei einer Aktualisierung verloren wären und nur mit relativ großem Aufwand wieder hergestellt werden können. Über den Magento Connect-Manager im Administrationsbereichs besteht theoretisch die Möglichkeit, den Shop auf die aktuellste Version upzudaten. Ohne dies aber zuvor auf einem Testsystem zu testen und die Funktionalität zu überprüfen, sollte das Update auf keinen Fall durchgeführt werden.

In unserem Fallbeispiel wurden im ersten Schritt deshalb alle Erweiterungen (im Sprachgebrauch Magento Extensions genannt), die durch den vorherigen Dienstleister implementiert wurden, von den Quellcodes des Shops separiert. Im aktuellen Fall entstanden somit einschließlich der Oberfläche neun separate Extensions. Um sicherzustellen, dass keine Fehler bei der Separierung in Extensions entstanden sind, wurde eine leere Magento-Instanz mit der gleichen Versionsnummer 1.4.0.1 sowie den Extensions der Drittanbieter über den Magento Connect-Manager installiert. Anschließend wurde die zusätzliche Funktionalität in Form der neun Extensions per PEAR über die Kommandozeile integriert. Nach dem Einspielen des Datenbankdumps und dem Verlinken des Media-Verzeichnisses mit den Bildern war der Shop wieder vollständig funktionstüchtig.

Im nächsten Schritt wurde eine neue Instanz mit der aktuellsten Version von Magento installiert und wie zuvor die Extension der Drittanbieter sowie die durch den Dienstleister implementierte Funktionalität installiert. Nach dem Einspielen des Datenbankdumps konnte dann durch einen Entwickler mit der Behebung von Kompatibilitätsproblemen der Extensions begonnen werden.

Funktionalität
In unserem Fallbeispiel wurde bei der Implementierung der Funktionalität offensichtlich teilweise nicht berücksichtigt, dass zum Erreichen der vom Kunden gewünschten Funktionen die Magento Standardfunktionalität ausgereicht hätte.
So wurde beispielsweise auf der Startseite über einen relativ komplexen Mechanismus eine pflegbare Teaserleiste integriert. Bei der Integration wurde zum einen die bereits zuvor angesprochene Caching-Funktionalität nicht berücksichtigt, sodass die Anzeige mit erheblichen Performance-Einbußen verbunden war. Zum anderen wurde durch den Dienstleister - aus welchen Gründen auch immer - nicht berücksichtigt, dass sich die Funktionalität relativ einfach durch das mitgebrachte CMS hätte realisieren lassen. Somit wäre die Performance des Systems nicht beeinträchtigt worden und der Kunde hätte sich durch die Nicht-Umsetzung der Funktionalität eine Menge Geld sparen können.

Wie im Fallbeispiel treffen wir in fast jedem Projekt dieser Art auf Funktionalitäten, die zum Teil aufwändig und damit teuer auf Kosten des Kunden entwickelt wurden. Diese hätten sich allerdings häufig relativ einfach mit Bordmitteln oder durch den Einsatz einer kostenlosen Extension, die sich in vielen Fällen direkt im Shop über Magento-Connect2 installieren lässt, realisieren lassen. Mit inzwischen rund 3.000 Extension steht für nahezu jede Anforderung mittlerweile ein Magento Modul parat. Eine recht guten Überblick über verfügbare Module finden Sie im übrigen unter www.mag-module.de.

Leider sind manche Magento Dienstleister entweder nicht gewillt, sich die notwendigen Gedanken zu machen, oder sie können der Versuchung nicht widerstehen, auf Kosten des Kunden überproportional zu verdienen. Es gehört aus unserer Sicht zur Pflicht einer guten Magento Agentur, den Kunden bestmöglich zu beraten, sich zu seinen Problemen entsprechend Gedanken zu machen und, wenn möglich, im Interesse des Kunden auf Extensions zu setzen, die bereits am Markt etabliert sind und sich im Einsatz in der täglichen Praxis bereits bewährt haben. Eine langfristige stabile Kundenbeziehung basiert für uns immer auf gegenseitiger Offenheit und Fairness.

Hardware

Das System wurde dem Kunden als Serverhardware mit einer Intel i7 CPU, 2 Kernen à 2.67 GHz verkauft. Dem System sollten angeblich 3 GB Arbeitsspeicher, eine 50 GB Festplatte und eine 100 MBit Netzwerk-Anbindung zur Verfügung stehen.
Für den Live-Betrieb eines Shopsystems auf Basis von Magento ist dies eine reichlich knapp bemessene Hardware- Ausstattung. Nach Überprüfung des Systems stellte sich heraus, dass es sich nicht um einen dedizierten Server, sondern um ein virtualisiertes System auf Basis von XEN handelte, was je nach Konfiguration des Hostsystems unter Umständen zu zusätzlichen Performanceeinbußen führen kann.

In unserem Fallbeispiel wurde dem Kunden empfohlen, auf ein speziell für den Einsatz von Magento optimiertes System umzusteigen. Durch den aktuellen Vertrag mit dem ehemaligen Dienstleister ist der Kunde jedoch gezwungen, das aktuelle System bis Mitte 2010 einzusetzen. Ein Wechsel kommt somit erst ab diesem Zeitpunkt in Frage. Einen Überblick über mögliche Magento Hoster finden Sie in einem vorangegangen Blobeitrag zum Thema Magento Hosting.

Serverkonfiguration
Bei der Serverkonfiguration handelt es sich um ein Debian 5.0 Standardsystem ohne spezielle Optimierungen für den Einsatz von Magento.

Wie MySQL und Apache wurde auch PHP5 nicht optimiert. Die einfachste Möglichkeit, eine Performancegewinn zu erzielen, stellt die Möglichkeit dar, eine Bytcode-Cache wie z. B. APC zu installieren. Auf einem Debian-System, wie in unserem Fallbeispiel eingesetzt, erfolgt die Installation der entsprechenden Software über die Kommandozeile mit

server@xen2:~$ apt-get install php5-apc

Wie aus Tabelle 1: Übersicht Performance ersichtlich, bringt bereits die simple Installation einen erheblichen Performance-Zuwachs. Durch eine Konfiguration des in Magento integrierten Cachesystems auf Basis von APC, z. B. für das Caching der Systemkonfiguration, lässt sich ein zusätzlicher Performance-Zuwachs erreichen.



Fazit

Durch die Überarbeitung des Shops konnte die Performance allein durch die Integration von Magento-Bordmitteln teilweise erheblich verbessert werden. Zusätzlich zu den messbaren Verbesserungen wurde durch die Aktivierung der Funktionalität zur Verbindung von JavaScript und CSS-Dateien eine subjektive Performancesteigerung aus Benutzersicht erreicht.
Zusätzlich wurde die Updatefähigkeit des Shops durch die genannten Überarbeitungen wiederhergestellt. Die einzelnen Funktionalitäten liegen nun als Extensions vor und können voneinander getrennt und sicher über die Kommandozeile des Servers aktualisiert werden.

Durch die Aktivierung des APC-Caches erhält der Shop auf Basis der verfügbaren Hardware nochmals einen durch Programmierung nur schwer zu erreichenden Performancezuwachs.
Die Testdaten wurden auf einem internen virtualisierten Testsystem auf Basis eines VMWare 2 Servers ermittelt. Sie sollen nur zur Veranschaulichung beitragen und aufzeigen, welche Auswirkungen die oben genannten Optimierungen auf das Gesamtsystem haben.

Auf einem optimierten dedizierter Server würden die Zugriffszeiten aller Voraussicht nach erheblich besser ausfallen. Die in unserem Fallbeispiel genannten Arbeiten nahmen alles in allem in etwa drei Wochen in Anspruch.

Leider gibt im Bereich der Optimierung eines Magento Shops keine pauschalen Aussagen. Hier verhält es sich wie bei einer Hausrenovierung - es kommt immer darauf wie die vorhandene Basis aussieht und wie viele "Überraschungen" auf einen warten. Es kann hier jedoch auch durchaus vorkommen, dass nichts mehr zu retten ist und die einzig vernünftige Lösung eine komplette Neuentwicklung ist oder - um bei unserem Renovierungbeispiel zu bleiben - Abriss oder vollständiger Neuaufbau. Dies ist in dem Moment dann zwar häufig sehr bitter, kann aber mittel- und langfristig gesehen durchaus Sinn machen....

SEO-Tool für Shopbetreiber

Magento hat sicherlich auch einen kleinen Beitrag dazu geleistet, warum der eCommerce inzwischen derart boomt. Neben der rasant ansteigenden Akzeptanz des Online-Shoppings stehen inzwischen auch sehr vernünftige und zukunftssichere eCommerce-Lösungen parat, bei denen Magento sicherlich die Speerspitze bildet. Mittlerweile ist ein eigener Online-Shop in vielen Bereichen unverzichtbar geworden und so verwundert es auch kaum, dass inzwischen selbst konservative Unternehmen/Unternehmer das Web als neuen Absatzkanal entdecken und hier – sofern noch nicht geschehen – erste Gehversuchen unternehmen. Eine vernünftige Platzierung in den Suchmaschinen ist heutzutage in den meisten Fällen allerdings nur noch mit Hilfe professioneller Tools - sog. SEO-Tools - möglich.

Die bloße Onlinestellung irgendeiner eCommerce-Lösung wird dabei aber nicht ausreichen bzw. nur in Ausnahmenfällen den gewünschten Erfolg erzielen. Auch die Tatsache, dass man mit Magento ein modernes Shopsystem am Start hat, das ja bereits standardmäßig „suchmaschinenoptimiert“ ist, wird hier kaum ausreichen, um mittel- und langfristig den gewünschten Erfolg zu erzielen. Hier gilt es vielmehr, das Thema systematisch und mit der notwendigen Nachhaltigkeit sowie einem entsprechenden Weitblick anzugehen.

Insbesondere bei der Recherche von Informationen zu Unternehmen und Produkten stellen Suchmaschinen eine entscheidende Informationsquelle dar. Die Platzierung der eigenen Webseite bzw. des eigenen Online-Shops in den Suchergebnislisten ist daher für Shopbetreiber ein zentraler Wettbewerbsfaktor geworden.

In diese Zusammenhang kommt in der heutigen Zeit natürlich das Thema Suchmaschinenmarketing und hier insbesondere Suchmaschinenoptimierung – oder auf Neudeutsch Search Engine Optimization (SEO) – zum tragen, dessen Ziel darin besteht, den eigenen Shop eben möglichst weit vorne in den organischen (d.h. nicht bezahlten) Suchergebnislisten zu platzieren um möglichst zielgerichteten und ausreichenden Traffic generieren zu können.

Die Bedeutung des Suchmaschinenmarketings im Online-Marketing-Mix wächst stetig. Dies spiegelt sich auch in einer Prognose des Online-Vermarkterkreises (OVK) wider, wonach die Ausgaben der Werbungtreibenden für Suchwortvermarktung im Jahr 2010 um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr zunehmen wird, während die Gesamtausgaben um 14 Prozent steigen. Damit ist der Markt für Suchmaschinenmarketing seit 2007 um 56 Prozent auf inzwischen rund 1,8 Mrd. Euro gewachsen.

Abb.: Entwicklung des Online-Werbemarktes (Angaben in Mrd. Euro) – Quelle: Mudter 2010

In der Praxis bedeutet dies nichts anderes, als dass ein Shop mittel- und langfristig erst dann den gewünschten Erfolg erzielen wird, wenn er über  zielgerichteten und möglichst umfangreichen Traffic verfügt. Hier gibt es natürlich unterschiedlichste Ansätze und Möglichkeiten. Die einfachste und kurzfristigste Form besteht im Kauf von qualifiziertem Traffic unter anderem über Google Adwords – auch Paid Search genannt.  


 Abb.: Google Suchergebnisliste

Mittel- und langfristig sollte das Ziel eines Shopbetreibers jedoch darin liegen, möglichst organischen Traffic über die klassischen Suchergebnisse bei Google zu generieren. Paid Search und organische Suchergebnisse sind allerdings nicht komplett getrennt voneinander zu betrachten, da zwischen den Klickraten der organischen und der bezahlten Suchtreffer Wechselwirkungen beobachtet werden können. So steigt beispielsweise die Klickrate eines organischen Suchtreffers von 17 auf 21 Prozent, wenn gleichzeitig ein bezahlter Suchtreffer für die selbe Webseite angezeigt wird.

Während man Suchmaschinenoptimierung vor etlichen Jahren noch mit den schon fast berühmt, berüchtigten Meta-Keywords abhandeln konnte, ist das Ganze zwischenzeitlich deutlich komplexer und umfangreicher geworden.

Um die hierfür notwendigen Analysen und auch Kennzahlen generieren zu können, stehen inzwischen unterschiedlichste Tools – für nahezu jeden Umfang und auch Geldbeutel – zur Verfügung, die entsprechende Informationen liefern und einem Shopbetreiber dadurch die Optimierung vereinfachen. Für diese Tools hat sich neben dem „landläufigen“ Bezeichnung „SEO-Tools“ der Oberbegriff Search Analytics Software (SAS) etabliert. Durch die Tools sollten dabei nachfolgende Fragestellungen beantwortet werden:
  • Wie verhält sich die SEO-Performance Ihres Shops im Hinblick auf suchrelevante Keywords und im Vergleich zu den Wettbewerbern?
  • Wie hat sich die Performance im Zeitablauf verändert und warum?
  • Wo befinden sich Potentiale zur Verbesserung der Performance?
Mit dem vorliegenden Artikel wollen wir eines dieser SEO Tools für Shopbetreiber etwas näher beleuchten. Hierbei handelt es sich um das Tool XOVI der aus in Köln ansässigen Service for SEOs GmbH.

Eines jedoch bereits vorweg: Wer als Shopbetreiber nicht in der glücklichen Lage ist, einzigartige Produkte anzubieten, die es nur bei ihm im Shop gibt und wer demzufolge auch mit entsprechender Konkurrenz leben muss, wird um den Einsatz eines (oder mehrerer) professioneller SEO-Tools nicht umher kommen. Vermutlich gilt diese Aussage aber auch für den genannten, hypothetischen Fall... Die Kosten für derartige Tools zur Suchmaschinenoptimierung werden sich bei entsprechendem Einsatz jedoch mit Sicherheit relativ kurzfristig amortisieren.


XOVI

Mit XOVI steht seit gut einem Jahr ein SEO-Tool am Start, das vor allem durch ein sehr attraktives Preis-/Leistungsverhältnis mit einfachstem Lizenzmodell besticht.

Die Nutzung von Xovi (DE) mit den jetzigen und zukünftigen Funktionen kostet für alle Neukunden, die sich jetzt registrieren 99 Euro netto pro Monat. Hierin enthalten sind alle Module und Features. Für diese Kunden wird der Preis dauerhaft 99 Euro netto mtl. betragen, sofern der Vertrag ununterbrochen fort geführt wird. Wer zu diesem Preis einsteigt, behält ihn unabhängig davon, wie sich zukünftig neue Features, Bereiche, Preise etc. verändern. Wir finden eine durchweg sehr faire Sache!

Zusätzlich bietet XOVI die Daten und Auswertungen auch für Österreich an. Die Zusatzbuchung für Österreich beläuft sich auf 49 Euro netto mtl. so dass man auf einen Gesamtpreis von 148 Euro netto mtl. für die deutschen & österreichischen Daten kommt.

Die monatliche Abo-Laufzeit beginnt immer mit dem Tag der Freischaltung und läuft dann für einen Zeitraum von einem Monat. In der Xovi-Lizenz sind alle Bereiche/Module enthalten. Es fällt keine Einrichtungsgebühr an.


OVI als zentrale Kenngröße

Der Online Value Index (OVI) zeigt den tatsächlichen Wert einer Domain in der Suchmaschine Google auf Basis des deutschen Datenbestandes von XOVI. Dies bedeutet, dass die Kenngröße einen Anhaltspunkt über die qualitative und quantitative Sichtbarkeit einer URL in den Suchmaschinen liefert. Zur Berechnung des OVI werden zum einen die exakte Platzierung eines Keywords heran gezogen, als auch die Qualität des Keywords betrachtet. Auf Basis von Erfahrungswerten der Macher hinter dem Tool wurde ein Algorithmus entwickelt, welcher die Sichtbarkeit einer Domain im Google Index über alle platzierten Keywords dargestellt. Daher zeigt der OVI, wie gut und oft eine Domain insgesamt zu allen Keywords und Keyword-Kombis platziert ist.

Je höher der OVI Wert Ihrer Domain ist, desto besser ist die Auffindbarkeit des Projektes in Google.


Das XOVI Dashboard wirkt auf den ersten Blick sehr aufgeräumt und durchdacht. Dabei werden die wichtigsten Informationen zur jeweiligen Domain (Sichtbarkeit, Rankingverteilung, wichtige Keywords, interessante Unterseiten) recht übersichtlich mit Graphen dargestellt. Die wichtigsten Infos zur ausgewählten Domain werden dabei sehr kompakt in einer Box „Domaininformationen“ am linken Bildschirmrand angezeigt.

Gerade Neueinsteiger werden sich hier recht schnell zu Recht finden, da bei jeder Auswertung bzw. jedem Graphen entsprechende Erläuterungen vorhanden sind. Ganz konkret besteht XOVI neben dem Dashboard, das die wichtigsten Infos auf einen Blick enthält, aus den nachfolgenden Modulen:
  • SEO
  • SEM
  • Backlinks
  • Affiliate
  • Reporting
  • Keyword-DB
Um den Beitrag nicht zu sehr „aufzublähen“ werden wir in der Folge auf die Module SEO, Backlinks, Reporting und Keyword-DB etwas näher eingehen.


Keywords

Für jeden Webseiten- bzw. Shopbetreiber ist es natürlich von zentralem Interesse, zu prüfen für welche Suchbegriffe er gefunden wird bzw. für welche Keywords er top-platziert vertreten ist. XOVI ermöglicht über diverse Filter dabei eine recht komfortable Eingrenzung und Auswertung der gefundenen Keywords. In der Regel handelt es sich hier um die Keywords und Keyword-Kombis, die in den Top 100 ranken, also mit welchen die Domain auf den ersten 10 Seiten der Suchmaschine zu finden ist.


Die so generierten Ergebnissen lassen sich dann recht einfach als CSV-, Excel- oder HTML-Datei exprtieren und weiterverarbeiten.

Im Bereich der Keywords gibt es zudem die Möglichkeit benutzerdefinierte Begriffe zu hinterlegen. Dies sind Suchbegriffe, die jeder Nutzer über eine Funktion im Accountbereich von XOVI hinzufügen kann, um diese gesondert zu überwachen. Beispielsweise die für die jeweilige Domain wertvollsten Keys, von einem Kunden beauftragten Suchbegriffe usw.. Hier können bis zu 200 Keywords pro Domain hinterlegt und in der Folge dann separat überwacht werden.

Über einen Mausklicks lassen sich neue und verlorene Keywords anzeigen, mit dem Feature „Chancen Keywords“ werden die Potenziale einzelner Keywords angezeigt, die entweder zur Vorwoche viele Plätze gut gemacht haben oder einen besonders hohen Wert haben, was das Suchvolumen bzw. den CPC-Preis betrifft und somit in der Regel für mehr Traffic und Umsatz sorgen und mit der Keyword-Analyse lassen sich alle Rankings eines einzelnen Keywords und der Rankingverlauf des eingegebenen Keywords zu der jeweiligen Domain anzeigen.



Rankinganalysen


Über das Feature „Ranking Vergleich“ lassen sich bis zu drei Domains hinsichtlich Ihrer Platzierungen vergleichen. Als Ergebnis liefert XOVI eine Tabelle mit Suchbegriffen und den dazugehörigen Platzierungen für die jeweiligen Domains inkl. Suchvolumen und durchschnittliche CPC-Gebote.

Mit dem sog. „Ranking Value“ lässt sich ein monetärer Wert für die jeweiligen Platzierungen ermitteln. Der Ranking Value bezeichnet den Wert rankender Keywords einer Domain auf den Positionen 1-10 (Position x Suchvolumen x CPC x Trafficfaktor). Mit dem Keyvalue kann so erkannt werden, wo die größten Potenziale einer Domain liegen und wo effizienter mehr Umsatz generiert werden kann. Auch für Konkurrenzanalysen ist der Ranking- und Keyvalue interessant, um die wertvollsten Keys und Rankings der Mitbewerber übersichtlich zu sehen und so Webprojekte auf die wichtigen Begriffe zu optimieren. In der Spalte Maxvalue ist der maximal erzielbare Value (Keyword auf Platz 1), der für das jeweilige Key erreicht werden kann. Das Popup auf Keyvalue zeigt die aktuell ausgeschöpfte Prozentanzahl durch die jeweilige Platzierung. Der so errechnete Wert sollte in meinen Augen nicht auf die Goldwaage gelegt werden, liefert aber erste Anhaltspunkte.


Mit XOVI lassen sich auch die Rankings der jeweiligen Unterseiten einer Domain ermitteln. Hier werden die 200 stärksten Unterseiten (nach dem jeweiligen OVI-Wert) einer Domain angezeigt. Per Klick auf die jeweilige Unterseite, werden detaillierte Informationen zu dieser Seite angezeigt. Außerdem können alle Subdomains, die zu einer URL gehören, ausgegeben werden.

Über das Feature „Direkte Mitbewerber“ sehen Sie sämtliche Wettbewerber, die mit den gleichen Keywords in den Top 100 ranken wie die eingegebene URL. Sie können sich mit einem Klick auf die Anzahl der Keywords alle Keywords anzeigen lassen zu denen beide Domains ranken.

Das Internet umfasst eine unzählige Menge an verschiedenen Themenbereichen, von Automobil bis Zahnbürste bekommt man im Online Markt alles. XOVI bietet eine Möglichkeit, das Ranking nach Themengebieten auszuwerten. Hierzu wurden diese Themengebiete geclustert und in 30 Hauptkategorien  unterteilt. Über die Funktion „Themengebiete“ findet man sämtliche Themengebieten zu denen die eingegebene URL mit ihren Keywords rankt (es werden nur die Platzierungen aus den ersten drei Suchergebnisseiten bei Google - Top 30 – gewertet).

Den Abschluss der Analysetools von XOVI bietet eine Vorschlagsfunktion für Keywords. Gemäß den Angaben der Betreiber besteht die XOVI-Datenbank derzeit aus rund 20 Mio. Keywords. Über dieses Feature können Sie unverbindlich neue Keywords vorschlagen, welche in die XOVI Datenbank aufgenommen werden sollen. Die vorgeschlagenen Begriffe werden dann geprüft und – sofern eine gewisse Sinnhaftigkeit sowie ein nachweisliches Suchvolumen (>50 gemäß Google External Tool) vorliegt, integriert. Beim nächsten Crawling werden diese dann ausgewertet. In der Regel dauert es 7-14 Tage bis diese bei der nächsten Auswertung (immer Montags) enthalten sind.


Backlinks

Eine zentrale Aufgabe im Bereich der Suchmaschinenoptimierung liegt in der Generierung und Überwachung von möglichst qualitativen, externen Links. Um diese Aufgaben zu vereinfachen sollte ein SEO-Tool daher entsprechende Analyse- und Überwachungsfeatures bieten.

XOVI setzt bei der Generierung der Backlinkdaten auf die Daten von Yahoo sowie auf einen eigenen Crawler, der entsprechende Links sucht und überwacht.

Mit Hilfe der Backlinkübersicht erhält man auf einer Seite bereits einen recht guten Überblick, über die aktuelle Linksituation. Hierzu werden folgende Informationen – zum Teil mit Graphen – ausgegeben:
  • Die letzten 10 Domains, die auf die ausgewählte Domain verlinkt haben.
  • Top-5 der am häufigsten verwendeten Ankertexte
  • Top-5 der verlinkten Seiten
  • Top-5 der Domains, die am häufigsten verlinken
  • Top-5 der Länder aus denen verlinkt wird
  • Verlauf der Yahoo Domainpopularität
  • PageRank-Verteilung
  • PageRank-Verteilung der Follow-Links
  • Geografische Verteilung der Links
  • Linktyp-Verteilung

Ein Klick auf „Alle Backlinks“ liefert eine Liste mit allen gefundenen Backlinks. Diese können über diverse Filtermöglichkeiten dann noch eingegrenzt werden. Ein Klick auf das Plus-Symbol beim jeweiligen Link blendet zudem dann noch weitere Details (PR, Alex-Rank, Hostname etc.) ein.



Neben einer allgemeinen Übersicht der Backlinks – wie beschrieben – besteht zudem die Möglichkeit über die Backlinkdetails, die gefundenen Links anhand diverser Parameter noch separat auszuwerten und zu analysieren. So können diese nach verwendeten Ankertexten, verlinkten Seiten, Domainnamen, Hostnamen und IP-Adressen ausgewertet werden. 

Über die Details eines einzelnen Backlinks auf den Seiten "Backlink Übersicht" sowie "Backlink Details" können Sie Backlinks beobachten. Die für Sie wichtigsten Backlinks können per Klick auf "beobachten" dem Bereich "Benutzerdefinierte Backlinks" hinzugefügt werden und separat zu allen anderen Backlinks beobachtet werden. Benutzerdefinierte Backlinks werden derzeit einmal pro Woche überprüft, alle anderen alle 14 Tage. Damit können die wichtigsten Links sehr genau und vor allem auch zeitnah überwacht werden.

Mit Hilfe der Funktion „Backlink hinzufügen“ können Backlinks die in XOVI für eine ausgewählte Domain  noch nicht erfasst wurden, manuell hinzugefügt werden. Diese Backlinks werden in Zukunft dann auch überwacht. Sollte dies für eine Vielzahl von Backlinks der Fall sein, kann das Ganze über einen CSV-Import vereinfacht werden.

Über den Backlink-Vergleich lassen sich zu guter letzt die eingehenden Links von zwei Domains vergleichen. Hierzu werden tabellarische Übersichten mit folgenden Informationen geliefert:
  • Domains von denen A keine Backlinks hat
  • Domains von denen B keine Backlinks hat
  • Domains von denen beide Domains Backlinks haben
Die so ausgewiesenen Links können über diverse Filtermöglichkeiten noch eingegrenzt werden. Über das Plus-Symbol werden zudem noch weiteren Informationen zum jeweiligen Link (z.B. Seitentitel, Verhältnis der ein- und ausgehenden Links etc.) bereitgestellt:


Reporting
Ein relativ neues Feature in XOVI ist die Reportingfunktionalität, mit der diverse Reports recht einfach generiert werden können. Die Inhalte und die Gestaltung der Reports ist dabei individuell anpassbar. So lassen sich beispielsweise Logo und Farben aber auch komplette Bereiche/Infos an die jeweiligen Vorstellungen größtenteils anpassen. Hierzu besteht die Möglichkeit unterschiedliche Reportvorlagen anzulegen und auf diese dann beliebig zuzugreifen.

Keyword-Datenbank
Mit der in XOVI integrierten Keyword-Datenbank können per Knopfdruck zum Beispiel günstige Suchbegriffe in hart umkämpften Bereich angezeigt werden und nach verschiedenen Kriterien wie z.B. Suchvolumen, CPC usw. sortiert werden. Damit können SEO -, SEM - und Affiliatemaßnahmen noch effizienter gestaltet werden. Per Knopfdruck lassen sich beispielsweise Suchbegriffe finden, die ein Suchvolumen von über 100.000 im Monat haben, allerdings nur 0,10 Euro kosten oder günstige Suchbegriffe und Suchbegriffs-Kombinationen für bestimmte Bereiche finden. Die Ausgabe ist auf 15.000 Keywords je Abfrage beschränkt. Der Export ist auf 5.000 Keywords beschränkt.

Support
Bei Fragen zu XOVI steht eine Hotline mit normaler Telefonnummer (keine gebührenpflichtige Hotline) zur Verfügung. Zudem hat der Kunde die Möglichkeit kostenlosen Support per Email zu erhalten. Ein Handbuch ist hier derzeit nicht verfügbar. Da zu allen wichtigen Auswertungen und Features jedoch Erklärungen im Tool hinterlegt sind, ist dies auch verschmerzbar. Nach Angaben des Hersteller wird hier derzeit jedoch an einer Tutorial-Sektion mit Lern- und Erklärungsvideos gearbeitet, die den Einstieg und die tägliche Arbeit vereinfachen sollen. Das Ganze ist für Anfang 2011 geplant.

Ausblick
Der Funktionsumfang von XOVI ist in den letzten 12 Monate kontinuierlich gewachsen. Auch für 2011 sind einige recht interessante neue Features geplant. Gemäß Herstellerinformationen wird der Backlinkbereich noch weiter ausgebaut, es wird ein Monitoring geben mit dem die wichtigsten Suchbegriffe täglich überwacht werden können, Universal Search Ergebnisse werden integriert und die Rankings bei Bing werden aufgenommen.

Fazit
Das SEO Tool XOVI ist gerade für Einsteiger im Bereich Suchmaschinenoptimierung und aufgrund des sehr attraktiven Preis-/Leistungsverhältnisses ab EUR 99.-/Monat und der flexiblen, jederzeit kündbaren Laufzeit in jedem Fall eine interessante Alternative. Sofern man hier allerdings sehr umfangreiche Shop-Projekte betreibt, wird man mit XOVI vermutlich doch bald an seine Grenzen stoßen. Hier kommen dann häufig die noch umfangreicheren, zum Teil etwas genaueren aber auch deutlich teureren SEO Tools wie z.B. die Sistrix Toolbox oder Seolytics zum Einsatz. 

Magento Customization - Mit dem Template gehts los

Magento Customization beginnt in den meisten Fällen im Bereich des Templatings. Hier entstehen - je nach Vorgaben - allerdings auch recht häufig die größten Customizingaufwände bei einem Magento-Projekt. Sicherlich gibt es inzwischen etliche Shops im Netz, die man an Hand des Standard-Layouts leicht als Magento-Shops erkennen kann. Wer allerdings ernsthaft Produkte im Web verkaufen möchte, kommt um ein individuelles Layout seines Shops in den meisten Fällen nicht umher. Je größer das Unternehmen, desto wahrscheinlicher ist es zudem, dass es Vorgaben zu Farben und Gestaltungselementen aus CI und CD gibt. Willkommen in der (häufig nicht ganz trivialen) Welt des Customizings eines Magento Shops!

Das Erstellen von Themes in Magento ist allerdings nicht ganz trivial. Dieser Beitrag gibt einen ersten kleinen Einblick in die empfehlenswerten Vorüberlegungen, zeigt die Anwendungsbereiche von Skin und Theme und gibt ein paar Tipps zur Erstellung
eines eigenen Skins.

Die Umsetzung des Themes im Rahmen des Customizings eines Magento-Shops ist nicht der erste Schritt bei der Realisierung eines derartigen Shop-Projektes. Im Vorfeld sollten bereits einige andere Punkte geklärt und erledigt werden, die die Erstellung des Themes beeinflussen können und die zum Teil signifikanten Einfluss auf den Zeit- und Kostenumfang eines neuen Magentoshops haben.

Frage 1: Welche Funktionen werden benötigt?
Hier sollte geklärt werden, welche der Magento-Funktionen benötigt werden und ob sich alle Anforderungen mit der Standard-Funktionalität abbilden lassen. Nicht benötigte Funktionalitäten können größtenteils über das Magento-Backend deaktiviert werden. So werden beispielsweise folgende Funktionen nicht in allen Shops verwendet: Umfragen, Produkt-Tags oder Vergleichsliste.

Frage 2: Welche Extensions werden benötigt?
Die Funktionalität von Magento lässt sich einfach durch die Installation von Extensions erweitern. Wer Extensions sucht, findet unter http://www.magmodule.de eine gute Anlaufstelle, die Extensions in Deutsch darstellt und kategorisiert. Bevor mit der Umsetzung des Themes/Skin begonnen wird, sollten alle benötigten Extensions auf einem Testsystem installiert und getestet werden. Damit können Probleme durch die Inkompatibilität einzelner Extensions zueinander frühzeitig erkannt und unliebsame Überraschungen im späteren Projektverlauf vermieden werden.

Frage 3: Welche Attribute werden benötigt?
In den frühen Phasen sollte auch bereits geklärt werden, welche Attribute und Attributsets benötigt werden, um das Produktportfolio nutzerfreundlich zu kategorisieren. Die Attribute und Attributsets sollten ebenfalls bereits im Testsystem angelegt werden.
Dieses Vorgehen erleichtert das Testen und ist außerdem für die Umsetzung des Layouts notwendig.

Frage 4: Eigenes Theme oder Custom Skin?

Bevor Sie mit der Umsetzung beginnen, müssen Sie sich entscheiden, ob die geplanten Anpassungen an der Magento Oberfläche über einen eigenen Skin oder ein komplettes Theme umgesetzt werden. Über einen Magento-Skin wird die Darstellung der
Benutzeroberfläche angepasst. Beispiele hierfür sind:
die Schriftarten, Hintergrundfarben, Bilder, Links, Buttons sowie die Positionierung der Elemente.
Wenn also nur kleinere Anpassungen an der Magento „Default“-Oberfläche notwendig sind, reicht ein eigener Skin aus. Wenn für die Anpassung allerdings Templates oder funktionale Änderungen notwendig sind, muss ein Magento-Theme verwendet werden.

Wenn diese Fragen entsprechend beantwortet wurden, geht´s ans "Eingemachte".

Struktureller Aufbau des Skins

Die Skin-Dateien befinden sich im Verzeichnis „/magento/app/skin/frontend/default/“. Im Unterordner default befinden sich das von Magento ausgelieferte Skin sowie die Layout-Dateien aller installierten Extensions. Der strukturelle Aufbau muss für den eigenen Skin beibehalten werden.

Funktionsweise des Skins
Der Default-Skin dient immer als Fallback. Wenn in Ihrem Skin keine Icons enthalten sind, werden diese aus dem Default-Skin geladen. Möchten Sie z.B. ein Icon anpassen, müssen Sie dieses Icon lediglich in den entsprechenden Image Folder Ihres Skins legen. Dadurch wird die entsprechende Datei im Default-Skin überschrieben.

Eigenen Skin erstellen
Um einen eigenen Skin anzulegen, erstellen Sie einfach im o.g. Ordner ein Verzeichnis mit dem von Ihnen gewählten Skin-Namen, z.B. custom. Innerhalb dieses Ordners erstellen Sie die gleiche Verzeichnisstruktur wie im Magento Default-Skin. Fügen Sie jetzt die geänderten Dateien, also z.B. CSS- oder JS-Dateien, Logos und Bilder, in das Skin ein. Anschließend müssen Sie den Skin noch im Magento-Backend konfigurieren. Den Dialog finden Sie im Magento-Backend unter System - Konfiguration - Gestaltung - Themes. Tragen Sie im Feld Skin (Bilder/CSS) den Name des Ordners ein, den Sie vorher angelegt hatten. Löschen Sie im Anschluss immer den Cache!

Shop-Logo anpassen
Magento verwendet intern unterschiedliche Logos:
Header-Logo: Um das Logo im Header Ihres Shops anzupassen, kopieren Sie Ihr Logo zunächst in den Image Folder Ihres Custom-Skins. Anschließend können Sie im Magento-Backend noch den Dateinamen setzen. Den Dialog finden Sie unter System - Konfiguration - Gestaltung - Kopfzeile.

E-Mail-Logo: Um das E-Mail-Logo anzupassen, legen Sie das gewünschte Logo ebenfalls in den Image-Folder des Skins. Um das „Default“-E-Mail-Logo zu überschreiben, muss das Logo den Dateinamen logo_email.gif tragen.

Magento Oberfläche per CSS anpassen
Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten CSSDateien:

  • styles.css: In dieser Datei werden alle allgemeine Formatierungen eingefügt.
  • styles-ie.css: Diese CSS-Datei enthält alle Layout-Korrekturen für den Internet Explorer 6 und 7. Diese Datei wird über einen „Conditional Comment“ eingebunden.
  • print.css: Über die Print.css kann eine aufbereitete Druckversion der Seite umgesetzt werden. Diese Datei wird mit der Mediaregel „Print“ eingebunden. D.h. die enthaltenen Formatierungen werden nur beim Ausdruck der gewünschten Seite verwendet.

Dienstag, 28. Dezember 2010

Magento Extensions - Neues & Interessantes

Heute möchten wir mal wieder ein paar neue bzw. interessante Magento Module vorstellen, die für den einen oder anderen Magento-Shopbetreiber ein Lächeln auf dessen Gesicht "zaubern" können.

Mit inzwischen rund 3.000 Magento Module hat sich ein umfangreiches Ökosystem rund um Magento angesiedelt, das inzwischen sicherlich auch den Erfolgsgeheimnissen der Shopsoftware zählen kann.



Official Computop Payment Module

Die Magento-Agentur dot.source aus Jena und der Zahlungsdienstleister Computop aus Bamberg haben sich für diese Extension zusammengetan. Die Schnittstelle garantiert eine sichere Zahlung, die dem PCI Data Security Standard von VISA und MasterCard entspricht. Folgende Zahlungsarten sind möglich:

  • Kreditkarte (MasterCard, Visa, American Express, JCB, Diners Club)
  • Debitkarte (Maestro International, Carte Bleue, Dankort)
  • Paypal/Paypal Express
  • Giropay
  • Sofortüberweisung
  • iDeal
  • mpass
  • Direct Debit

Die Extension ist kostenlos, die Dienste von Computop natürlich nicht.



Customer Group at registration

Mit dieser Extension können sich die Kunden bei der Registrierung in eine spezielle Kundengruppe einordnen. Diese Kundengruppe kann im Backend zusätzlich mit der USt-ID gekoppelt werden. Sobald der Kunde die Zugehörigkeit zur Gruppe auswählt, wird ein Feld zur Eingabe der Steuer-ID eingeblendet. So ist es beispielsweise möglich, Privatpersonen und Firmenkunden zu unterscheiden.

Die Extension kostet 25 $.



Simple Square Foot Pricing

Diese Magento Extension ist die ideale Lösung für alle Shops, in denen Artikel mit Zuschnitt angeboten werden. Der Preis wird stets aktuell als Produkt aus der Länge und Höhe berechnet, die der Kunde auf der Produktdetailseite angibt.

Die Extension kostet 89,99 $.



Admin Review Notification


Ist es nicht lästig, ständig im Backend schauen zu müssen, ob eine Kundenbewertung eingegangen ist und auf Freigabe wartet? Das ist nicht mehr länger nötig, wenn man diese Extension installiert. Sobald eine Kundenbewertung eingeht, wird eine Mail an den Shopbetreiber versendet, so dass er nur noch zu reagieren braucht.

Die Extension ist kostenlos.



Video Product Pro

Videos leisten bei erklärungsbedürftigen Produkten gute Dienste. Für alle Shops, die derartige Produkte anbieten, ist die Video Product Pro Extension eine gute Empfehlung. Für jedes Video wird auf der Produktdetailseite ein Vorschaubild angezeigt. Per Klick wird das Video geöffnet und in einem Pop-Up-Fenster angezeigt. Die Videos werden im Backend hochgeladen und mit zusätzlichen Informationen versehen.

Die Extension kostet 89 $.



Category Banners

Diese Banner Extension sorgt für attraktive Kategorie-Übersichtsseiten. Im Kopfbereich kann ein großes Bild eingebunden werden, das auf Klick oder automatisch durch weitere Bilder ausgetauscht wird. Im Backend besteht die Möglichkeit, die Eigenschaften des Sliders zu konfigurieren.

Die Extension kostet 49,99 $.



Product Creator

Enthält Ihr Shop eine große Menge an konfigurierbaren Produkten? Dann kann Ihnen die Product Creator Extension die Arbeit beim Anlegen der Produkte erleichtern. Im Backend müssen dazu nämlich nur noch die unterschiedlichen Größen, Farben oder sonstige Attribute markiert werden. Aus diesen Angaben werden die Produkte automatisch erzeugt. Dennoch ist es möglich, manuelle Änderungen an den Produkten vorzunehmen.

Die Extension kostet 145 EUR zzgl. MwSt.



Rotating Daily Tips

Diese Extension bringt Bewegung in die Randspalte. Im Backend können unterschiedliche Randspaltenelemente mit Text und/oder Bild/ern angelegt werden. Nach dem Zufallsprinzip werden die Inhalte als Tipp des Tages abwechselnd in der Randspalte angezeigt. Einzelne Elemente können auch temporär deaktiviert werden.

Die Extension kostet 39 $.



Smart Label

Die Smart Label Extension für Magento sorgt für kleine bunte Aufkleber auf den Produktdetail- und Übersichtsseiten, mit denen auf die Sonderangebote, Aktionen oder andere Besonderheiten aufmerksam gemacht werden kann. Im Backend gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Hintergrundbilder hochzuladen, Text einzugeben und zu formatieren.
Die Extension enthält auch einen Countdown, der die bis zum Ende einer Aktion verbleibende Zeit anzeigt.

Die Extension kostet 99 $.



Detect Missing Pages

Es lässt sich manchmal nicht vermeiden, dass Seiten verschoben oder umbenannt werden. Schlecht ist es jedoch, wenn Aufrufe dieser Seiten von außerhalb deshalb ins Leere laufen.
Diese Magento-Extension protokolliert alle Seitenaufrufe, die mit einem 404-Fehler enden und zeigt, auf welche Seiten der Besucher ersatzweise verwiesen wurde.
Besonders für Shops, die mit Affiliate-Programmen arbeiten, ist die Extension hilfreich, damit Umleitungen eingerichtet werden können.

Die Extension kostet 39 $.


In einem kommenden Post haben wir noch ein paar weitere "Leckerbissen" im Bereich Magento Customizing in der Schublade. Also, dran bleiben... ;-)